Sturla Holm Lægreid (NOR) startete mit konstant guten Leistungen und zahlreichen Podestplätzen in die Saison. In Antholz kurz vor den Weltmeisterschaften streifte er sich das Gelbe Trikot über. Bei der WM in der Schweiz gewann er mit Silber im Massenstart eine Einzelmedaille. Und am Ende der Saison zeigte der Norweger einmal mehr, was in ihm steckt, als er sich neben der Großen Kristallkugel für den Gesamtweltcup auch die Disziplinwertungen im Einzel, in der Verfolgung und im Massenstart sicherte.
Eric Perrot (FRA) ließ sein riesiges Potenzial schon zum Ende der Vorsaison aufblitzen, als er zum ersten nach 2000 geborenen Biathleten avancierte, der je ein Weltcup-Rennen gewann. Beim Saisonauftakt 2024/25 gewann er gleich den ersten Massenstart der Saison und trug in Hochfilzen erstmals das Gelbe Trikot. Auch die Weltmeisterschaften verliefen für den jungen Franzosen mit seiner Goldmedaille im Einzel sehr erfolgreich. Im Laufe des Winters stand Perrot im Weltcup insgesamt viermal [RP1] auf dem Podium.
Johannes Thingnes Bø (NOR) war der Mann, den es zu schlagen galt – wie schon in vielen Wintern davor. Doch in Ruhpolding schockte der Norweger die Biathlon-Welt, als er seinen Rücktritt zum Saisonende verkündete. Das hemmte ihn aber keineswegs – im Gegenteil. Bei den Weltmeisterschaften gewann er im Sprint, in der Verfolgung und mit der Männerstaffel jeweils Gold. 2024/25 siegte er in insgesamt vier Weltcup-Rennen und sicherte sich die Disziplinwertung im Sprint.
Tommaso Giacomel (ITA) zeigte sich den ganzen Winter über in sehr guter Verfassung. Beim Massenstart in Ruhpolding schlug die große Stunde des Italieners, als er sein erstes Weltcup-Rennen gewann. Von da an schwebte Giacomel förmlich auf einer Euphoriewelle, die ihm weitere vier Podestplatzierungen im Weltcup einbrachte. Auch die Weltmeisterschaften werden ihm durch seine Silbermedaille im Einzel lange in Erinnerung bleiben.
Welcher dieser vier verdient die Auszeichnung „Biathlet der Saison“? Die Abstimmung hat begonnen und läuft bis Freitag um 16 Uhr.